UNSERE TOP 3 OUTDOOR-AKTIVITÄTEN IN DIESEM SOMMER

In diesem Beitrag berichten wir von unseren liebsten Outdoor-Aktivitäten in diesem Sommer: eine Wanderung mit Blick auf Schloss Lichtenstein, der Wasserfallsteig in der Leutaschklamm und ein SUP-Kurs auf dem Bodensee.

 

Dieser Sommer war ganz anders als eigentlich alle unsere Sommer zuvor. Erst gab es Grenzschließungen und Reisewarnungen, und auch nachdem die Grenzen wieder offen waren, war der Enthusiasmus, in weiter entfernte Länder zu reisen, bei uns doch relativ gering.

So haben wir beschlossen, auf eine große Reise zu verzichten, und stattdessen einfach viel Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Wir sind eigentlich sowieso viel draußen unterwegs, aber dieses Jahr haben wir vielleicht noch etwas mehr Outdoorunternehmungen gemacht als üblich. Unsere Top 3 dieser Outdoor-Aktivitäten möchten wir euch nun etwas genauer vorstellen:

 

1. Wanderung mit Blick auf Schloss Lichtenstein

Im Spätsommer haben wir Schloss Lichtenstein auf der Schwäbischen Alb besucht. Wer auf Burgen & Schlösser steht, ist hier genau richtig. Aber auch für keine expliziten Burgen-Fans lohnt sich ein Besuch von Schloss Lichtenstein auf jeden Fall.

Das kleine, aber wirklich sehr schöne Schloss hat eine traumhafte Lage: es klebt direkt am steil abfallenden Albtrauf. Der Blick auf das Schloss vor dem bewaldeten Abhang ist wirklich einmalig. Besonders im Herbst, wenn die Blätter sich bunt färben, ist es hier wunderschön.

Möchte man das Schloss direkt besichtigen, kann man entweder direkt vor dem Schloss auf dem großen Parkplatz parken (das Parkticket kostet 2€), oder ein paar hundert Meter weiter vorne auf dem Ausweichparkplatz (der ist kostenlos). Der Eintritt in den Schlosshof kostet 3€ pro Person und lohnt sich auf alle Fälle. Die Innenräume können ebenfalls besichtigt werden, das haben wir bei unserem Besuch jedoch nicht gemacht. Vom Schlosshof aus bietet sich einem dieser Blick:

 

Die Broschüre von Schloss Lichtenstein macht übrigens explizit aufmerksam auf ihren Instagram-Auftritt. Wenn ihr euch weiter inspirieren lassen möchtet, schaut also gerne mal vorbei auf Instagram unter @schlosslichtenstein oder unter dem Hashtag #schlosslichtenstein.

Erbaut wurde Schloss Lichtenstein im Jahr 1842 im neugotischen Stil. Doch schon seit dem Spätmittelalter stand hier eine Burg - der Ort ist einfach perfekt dafür.

Nachdem wir also das Gelände rund um das Schloss besichtigt hatten, sind wir mit unserem Camper in Richtung der gegenüberliegenden Albtraufkante gefahren, um von dort aus nochmal einen Blick auf das Schloss werfen zu können. 

Die besten Blicke hat man von den Aussichtspunkten "Locherstein" und "Rötelstein", aber auch dazwischen bieten sich immer wieder tolle Blicke auf das gegenüberliegende Schloss.

 

Wir können Schloss Lichtenstein und die umliegende Umgebung als Ausflugsziel wirklich sehr empfehlen!

 

2. Wasserfallsteig in der Leutaschklamm

Die Leutaschklamm liegt bei Mittenwald im bayrisch-tirolischen Grenzgebiet und war eines unserer absoluten Highlights diesen Sommer! Die Klamm ist 1,6 km lang und zählt damit als die derzeit längste erschlossene Klamm in den deutschen Kalkalpen. Rechts und links vom tosenden Wildbach erheben sich bis zu 75 Meter hohe Felswände. Selbst an den heißesten Sommertagen ist es hier angenehm kühl. Es liegt eigentlich durchgehend ein feuchter Nebelfilm in der Luft.

 

Der Wasserfallsteig führt ab dem Mittenwalder Klammkiosk über schmale, aber gut ausgebaute Holzstege, teilweise nur wenige Meter über dem Wasser, 400 Meter tief in die Klamm hinein. Das Wasser der tosenden Leutascher Ache leuchtet in den verschiedensten Blautönen. Hier spürt man so richtig die Gewalt der Wassermassen. Am Ende des Weges wird dann der Blick auf den Wasserfall frei. Hier fällt das Wasser 23 Meter in die Tiefe. Was für ein Anblick!

Der Wasserfallsteig kostet 4€ pro Person. Neben dem Wasserfallsteig gibt es auch noch weitere absolut sehenswerte Wege durch die Klamm: der Koboldpfad und der Klammgeistweg.

Die Leutaschklamm und besonders der Wasserfallsteig dort ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Geöffnet ist die Klamm in den warmen Sommermonaten. Je nach Witterung werden die Pfade ca. ab November geschlossen. Momentan herrscht außerdem eine Einbahnregelung was die Laufrichtung der Pfade anbelangt. Am besten ihr informiert euch vorher über die offizielle Website der Klamm.

 

Die Leutaschklamm war diesen Sommer wirklich eines unserer absoluten Highlights!

 

3. SUP-Kurs auf dem Bodensee

Stand-Up Paddling: wahrscheinlich DIE beliebteste Outdoor-Aktivität in diesem Sommer.

Auf Instagram kam es uns so vor, als sei dieses Jahr wirklich JEDER mit dem SUP-Board auf den deutschen und europäischen Gewässern unterwegs gewesen. Mussten wir also natürlich auch unbedingt ausprobieren! ;)

Zum Geburtstag hatten wir einen Gutschein für einen SUP-Kurs auf dem Bodensee geschenkt bekommen. Ehrlicherweise waren wir zu Beginn skeptisch, ob wir dafür einen extra Kurs brauchen. Sieht schließlich ganz easy aus. Wir müssen sagen, der Kurs hat sich aber definitiv ausgezahlt und wir hatten eine super Zeit dabei!

 

 

Die Gruppe war bunt gemischt, die meisten standen zum ersten Mal auf dem Brett. Unser Guide war wirklich super und hat uns die Technik total gut beigebracht. Cool fanden wir, dass er verdeutlicht hat, dass es sich beim SUP um eine richtige Sportart handelt und man dementsprechend auch sportlich paddeln sollte. Die richtige Technik macht hier viel aus. Der Kurs war wirklich super und wir können absolut weiterempfehlen, die Technik einmal richtig zu lernen. Das spart einem viel Kraft und man kommt zügig und sicher voran.

Auch verschiedene Arten von Wenden haben wir im Kurs gelernt. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn andere Wassersportler oder Boote entgegenkommen. Sicherheit auf dem Wasser war auch eins der angesprochenen Themen im Kurs. SUP ist eine der sportlichen Freizeitaktivitäten mit dem größten Zuwachs aktuell. Speziell am Bodensee, aber sicherlich auch in vielen weiteren Gebieten, ruft die noch relativ neue Sportart nämlich nicht nur pure Begeisterung bei den Beteiligten hervor. Gerade auf dem Bodensee probieren viele Anfänger die Sportart eigenständig aus und geraten durch mangelnde Technik, nachlassende Kräfte, Unwissen über die Gefahren oder einfach Unachtsamkeit in Schwierigkeiten auf dem Wasser. Die Wasserrettung muss in solchen Fällen häufig eingreifen.

Gerade das zeigt, dass man gerade auf großen oder offenen Gewässern sicher mit dem Brett umgehen können sollte.

Der Kurs hat uns nicht nur das beigebracht, sondern einfach auch total viel Spaß gemacht.

Wir hatten unseren Kurs beim Freizeitcenter Reichenau gebucht. Dort können aber z.B. auch Kayaks ausgeliehen werden.

Nach dem Kurs haben wir zu Fuß noch einen kleinen Spaziergang entlang des Bodenseeufers auf der Insel Reichenau zum Strandbad Reichenau Pier 5 gemacht und dort das glasklare Wasser und die Sonne genossen.

 

Übernachtet hätten wir gerne auf dem Campingplatz Sandseele direkt beim Freizeitcenter. Leider war der Platz aber restlos ausgebucht (wir waren Anfang September dort, in der letzten Schulferienwoche in BW). Auch alle übrigen Campingplätze in der Nähe waren komplett ausgebucht. Solltet ihr also dort übernachten wollen in der Hauptsaison, muss leider vorgebucht werden.

Wir sind dann weiter gefahren in Richtung Hochrhein bzw. zum Rheinuferpark Gailingen. Dort auf dem schönen Stellplatz direkt am Rhein hatten wir in diesem Jahr schon einmal übernachtet. Ist auch super schön!

 

Wir hoffen, euch mit der Auswahl unserer liebsten Outdoor-Aktivitäten in diesem Sommer ein bisschen inspiriert zu haben.